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Swiss Engineering · Biohacking & Longevity
Kälte & Wärme via Vakuum Vakuum-gestützte Applikation

Your Health in Your Hands

Die intelligente Verbindung von Kälte und Wärme – über die Handflächen appliziert und durch smarte Biofeedback-Technologie gesteuert. Der nächste Schritt für moderne Longevity- und Wellness-Anbieter.

Nicht-invasivMedikamentenfreiAlltagstauglich
Autonome Balance

Sympathikus und Parasympathikus im Gleichgewicht

Das autonome Nervensystem reguliert unbewusst Herzschlag, Atmung und Gefäßtonus – über zwei Gegenspieler. Bewegen Sie den Regler und beobachten Sie, wie sich messbare physiologische Marker zwischen Aktivierung und Erholung verschieben.

Autonomes Nervensystem
SympathikusAktivierung · fight or flight
ParasympathikusErholung · rest and digest
Zustand: Balance
Herzratenvariabilität (HRV)51ms
Herzfrequenz71bpm
Atemfrequenz13/min
Vagaler Tonus56%

Richtwerte dienen der Veranschaulichung physiologischer Zusammenhänge und ersetzen keine medizinische Diagnostik.

Wissenschaftliche Grundlagen

Auf messbarer Physiologie aufgebaut

Avacura setzt an gut erforschten Mechanismen der Stressregulation an. Thermische Reize über die Handflächen und HRV-basiertes Biofeedback verbinden etablierte Prinzipien der Neurophysiologie zu einer messbaren Anwendung.

Die dargestellten Grundlagen beziehen sich auf allgemein anerkannte physiologische Prinzipien und ersetzen keine medizinische Beratung.

Neurophysiologie

Autonomes Nervensystem

Sympathikus und Parasympathikus steuern unsere Stressreaktion. Gezielte Reize können die Balance zugunsten von Erholung verschieben.

Biomarker

Herzratenvariabilität (HRV)

Die Variabilität zwischen Herzschlägen gilt als etablierter, nicht-invasiver Indikator für die Aktivität des autonomen Nervensystems.

Thermorezeption

Reizfläche Handfläche

Die unbehaarte Haut der Handflächen ist dicht mit Thermorezeptoren und arteriovenösen Gefäßen besetzt – ein effizienter Zugang für thermische Signale.

Hormesis

Thermischer Kontrast

Der Wechsel aus Kälte- und Wärmereizen wirkt als milder, adaptiver Stressor und fördert die vagale Regulation und Erholungsfähigkeit.

Evidenzbasis · Palm Cooling

Die Forschung zur thermischen Regulation über die Handfläche

Die Arbeiten von H. Craig Heller und Dennis A. Grahn an der Stanford University legten die physiologische Grundlage für das gezielte Kühlen über die glabrose Haut der Handfläche. Über die arteriovenösen Anastomosen lässt sich Wärme besonders effizient aus dem Körperkern extrahieren – mit messbaren Effekten auf Leistung, Erholung und Thermoregulation.

J. Appl. Physiol.2005

Grahn D. A., Cao V. H., Heller H. C.

Heat extraction through the palm of one hand improves aerobic exercise endurance in a hot environment

Journal of Applied Physiology · 99(3): 972–978

Kontrollierte Humanstudie zur Wärmeextraktion über eine Handfläche mittels Unterdruck und Kühlung während Ausdauerbelastung in heißer Umgebung.

Kernbefund

Das Kühlen einer einzelnen Handfläche verzögerte den Anstieg der Kerntemperatur und verbesserte die Ausdauerleistung signifikant.

DOI10.1152/japplphysiol.00007.2005
J. Strength Cond. Res.2012

Grahn D. A., Cao V. H., Nguyen C. M., Liu M. T., Heller H. C.

Work volume and strength training responses to resistive exercise improve with periodic heat extraction from the palm

Journal of Strength and Conditioning Research · 26(9): 2558–2569

Untersuchung zum Effekt periodischer Wärmeextraktion über die Handfläche zwischen Sätzen eines Krafttrainings über mehrere Wochen.

Kernbefund

Palm Cooling zwischen den Sätzen steigerte das bewältigte Arbeitsvolumen und die Kraftzuwächse deutlich gegenüber der Kontrollbedingung.

DOI10.1519/JSC.0b013e31825bb469
Disrupt. Sci. Technol.2012

Heller H. C., Grahn D. A.

Enhancing thermal exchange in humans and practical applications

Disruptive Science and Technology · 1(1): 11–19

Übersichtsarbeit zu den physiologischen Grundlagen der arteriovenösen Anastomosen der glabrosen Haut und den Anwendungen gezielten Wärmeaustauschs.

Kernaussage

Die glabrose Haut von Handflächen, Fußsohlen und Gesicht bildet ein hocheffizientes Radiatorsystem, über das sich Kerntemperatur und Leistung gezielt beeinflussen lassen.

DOI10.1089/dst.2012.0004
J. Appl. Physiol.1998

Grahn D. A., Brock-Utne J. G., Watenpaugh D. E., Heller H. C.

Recovery from mild hypothermia can be accelerated by mechanically distending blood vessels in the hand

Journal of Applied Physiology · 85(5): 1643–1648

Studie zur aktiven Erwärmung über die Handfläche durch mechanische Gefäßerweiterung bei milder Hypothermie nach Anästhesie.

Kernbefund

Über die glabrose Haut der Hand lässt sich Wärme nicht nur extrahieren, sondern auch effizient zuführen – die Wiedererwärmung wurde signifikant beschleunigt.

DOI10.1152/jappl.1998.85.5.1643

Die zitierten Arbeiten beziehen sich auf allgemeine physiologische Mechanismen des Palm Cooling und stellen keine produktbezogenen Wirksamkeitsnachweise oder medizinische Beratung dar.

Fachliche Einordnung

Von Fachleuten physiologisch eingeordnet

Expertinnen und Experten aus Neurophysiologie, Medizin und Leistungswissenschaft ordnen ein, wie thermische Reize über die Handflächen die autonome Regulation unterstützen können.

Dr. sc. nat. Lena Vogt

Die Handfläche ist über ihre dichte Thermorezeptor-Versorgung ein direkter Zugang zum autonomen Nervensystem. Dosierte Kälte- und Wärmereize können die parasympathische Aktivität messbar fördern.

Dr. sc. nat. Lena VogtNeurophysiologie & LongevityInstitut für angewandte Physiologie
Dr. med. Andreas Keller

Die Herzratenvariabilität ist ein etablierter, nicht-invasiver Marker für die Balance von Sympathikus und Parasympathikus – und macht Erholung objektiv nachvollziehbar.

Dr. med. Andreas KellerInnere Medizin & NeurowissenschaftZentrum für Stressmedizin
Marco Brunner

Zwischen intensiven Belastungen zählt die Regenerationsfähigkeit. Ein gezielter thermischer Reiz über die Hände ist ein praktikables Werkzeug, um schneller in den Erholungsmodus zu finden.

Marco BrunnerSport- & LeistungswissenschaftPerformance Lab

Dargestellte Personen und Aussagen dienen der Veranschaulichung fachlicher Perspektiven und stellen keine individuelle Heilaussage dar.

Evidenzbasis · Wissenschaftliche Quellen

Studien zu autonomer Regulation, HRV und thermischen Reizen

Eine kuratierte, peer-reviewte Literaturbasis zu den Mechanismen hinter der Avacura-Technologie: die Balance von Sympathikus und Parasympathikus, die Herzratenvariabilität als Biomarker sowie die Wirkung thermischer Reize auf das autonome Nervensystem. Alle Arbeiten sind über persistente DOI verlinkt.

15peer-reviewte Arbeiten · 5 Themenfelder
Autonomes Nervensystem & HRV1996

Task Force of the ESC and NASPE

Heart rate variability: standards of measurement, physiological interpretation, and clinical use

Circulation · 93(5): 1043–1065

Kernbefund

Grundlegender Konsensus-Standard: Die HRV bildet das Zusammenspiel von Sympathikus und Parasympathikus ab und ist ein etablierter, nicht-invasiver Marker der autonomen Funktion.

DOI10.1161/01.CIR.93.5.1043
Autonomes Nervensystem & HRV2017

Shaffer F., Ginsberg J. P.

An Overview of Heart Rate Variability Metrics and Norms

Frontiers in Public Health · 5: 258

Kernbefund

Umfassende Übersicht der HRV-Metriken und Referenzwerte; höhere vagal vermittelte HRV ist mit besserer Selbstregulation und Anpassungsfähigkeit assoziiert.

DOI10.3389/fpubh.2017.00258
Autonomes Nervensystem & HRV2012

Thayer J. F., Åhs F., Fredrikson M., Sollers J. J., Wager T. D.

A meta-analysis of heart rate variability and neuroimaging studies

Neuroscience & Biobehavioral Reviews · 36(2): 747–756

Kernbefund

Verknüpft HRV mit präfrontal-subkortikalen Netzwerken der Emotions- und Stressregulation und untermauert das Modell der neuroviszeralen Integration.

DOI10.1016/j.neubiorev.2011.11.009
Autonomes Nervensystem & HRV2018

Kim H.-G., Cheon E.-J., Bai D.-S., Lee Y. H., Koo B.-H.

Stress and Heart Rate Variability: A Meta-Analysis and Review of the Literature

Psychiatry Investigation · 15(3): 235–245

Kernbefund

Psychischer Stress geht konsistent mit reduzierter HRV einher – ein Beleg für die sympathische Überaktivierung unter Belastung.

DOI10.30773/pi.2017.08.17
Vagusnerv & Parasympathikus2007

Porges S. W.

The polyvagal perspective

Biological Psychology · 74(2): 116–143

Kernbefund

Beschreibt die Rolle des Vagus für Beruhigung, soziale Bindung und Erholung – zentrale Grundlage für das Verständnis parasympathischer Aktivierung.

DOI10.1016/j.biopsycho.2006.06.009
Vagusnerv & Parasympathikus2017

Laborde S., Mosley E., Thayer J. F.

Heart Rate Variability and Cardiac Vagal Tone in Psychophysiological Research

Frontiers in Psychology · 8: 213

Kernbefund

Methodische Leitlinie zur Messung des kardialen Vagustonus; definiert, wie parasympathische Aktivität valide über HRV erfasst wird.

DOI10.3389/fpsyg.2017.00213
Vagusnerv & Parasympathikus2018

Gerritsen R. J. S., Band G. P. H.

Breath of Life: The Respiratory Vagal Stimulation Model of Contemplative Activity

Frontiers in Human Neuroscience · 12: 397

Kernbefund

Zeigt, wie langsame Atmung und sensorische Reize über den Vagus die parasympathische Aktivität und das Wohlbefinden fördern.

DOI10.3389/fnhum.2018.00397
Thermische Reize & Kälteexposition2018

Jungmann M., Vencatachellum S., Van Ryckeghem D., Vögele C.

Effects of Cold Stimulation on Cardiac-Vagal Activation in Healthy Participants

JMIR Formative Research · 2(2): e10257

Kernbefund

Randomisiert-kontrolliert: Ein Kältereiz erhöhte die kardiale Vagusaktivität – direkter Beleg für thermisch ausgelöste parasympathische Aktivierung.

DOI10.2196/10257
Thermische Reize & Kälteexposition2008

Mäkinen T. M. et al.

Autonomic nervous function during whole-body cold exposure before and after cold acclimation

Aviation, Space, and Environmental Medicine · 79(9): 875–882

Kernbefund

Kälteexposition verschiebt die autonome Balance messbar; nach Akklimatisierung verändert sich die sympathovagale Reaktion adaptiv.

DOI10.3357/asem.2235.2008
Thermische Reize & Kälteexposition2016

Buijze G. A., Sierevelt I. N., van der Heijden B. C. J. M., Dijkgraaf M. G., Frings-Dresen M. H. W.

The Effect of Cold Showering on Health and Work: A Randomized Controlled Trial

PLoS ONE · 11(9): e0161749

Kernbefund

Große RCT (n=3018): Regelmäßige Kältereize reduzierten krankheitsbedingte Fehltage – Hinweis auf adaptive, hormetische Effekte thermischer Reize.

DOI10.1371/journal.pone.0161749
Thermische Reize & Kälteexposition2015

Laukkanen T., Khan H., Zaccardi F., Laukkanen J. A.

Association Between Sauna Bathing and Fatal Cardiovascular and All-Cause Mortality Events

JAMA Internal Medicine · 175(4): 542–548

Kernbefund

Prospektive Kohorte: Häufige Wärmeexposition (Sauna) war mit deutlich geringerer kardiovaskulärer und Gesamtmortalität assoziiert.

DOI10.1001/jamainternmed.2014.8187
Thermoregulation der Haut2016

Walløe L.

Arterio-venous anastomoses in the human skin and their role in temperature control

Temperature · 3(1): 92–103

Kernbefund

Beschreibt die arteriovenösen Anastomosen der glabrosen Haut (u. a. Handflächen) als zentrales Stellglied der Körpertemperatur – die physiologische Basis der Palm-Applikation.

DOI10.1080/23328940.2015.1088502
Thermoregulation der Haut2005

Grahn D. A., Cao V. H., Heller H. C.

Heat extraction through the palm of one hand improves aerobic exercise endurance in a hot environment

Journal of Applied Physiology · 99(3): 972–978

Kernbefund

Kühlung über eine Handfläche verzögerte den Anstieg der Kerntemperatur und verbesserte die Ausdauerleistung – Nachweis der Effizienz der glabrosen Haut.

DOI10.1152/japplphysiol.00007.2005
Stressregulation & Atmung2018

Zaccaro A. et al.

How Breath-Control Can Change Your Life: A Systematic Review on Psycho-Physiological Correlates of Slow Breathing

Frontiers in Human Neuroscience · 12: 353

Kernbefund

Systematisches Review: Langsame Atmung erhöht die parasympathische Aktivität und HRV und reduziert Stress- und Angstsymptome.

DOI10.3389/fnhum.2018.00353
Stressregulation & Atmung2014

Lehrer P. M., Gevirtz R.

Heart rate variability biofeedback: how and why does it work?

Frontiers in Psychology · 5: 756

Kernbefund

Erklärt die Mechanismen von HRV-Biofeedback – gezieltes Training der autonomen Balance verbessert die Stressregulation und vagale Kontrolle.

DOI10.3389/fpsyg.2014.00756

Die zitierten Arbeiten beziehen sich auf allgemeine physiologische Mechanismen und stellen keine produktbezogenen Wirksamkeitsnachweise oder medizinische Beratung dar. Die Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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